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October 2009 - Posts
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Am nächsten Morgen war die Wolkendecke, die am Abend vorher verschwunden war, immer noch fort. Die Landschaft nördlich von Joseph sah sehr schön aus im Sonnenschein.
Ich startete also auf meinen langen Umweg nach Westen, Süden und Osten um den Hells Canyon Nationalen Park herum. Ich fuhr durch Halfway, Oregon – so genannt, weil es genau in der die Hälfte zwischen den Gemeinden Pine und Cornucopia liegt. In den 1990 er Jahren machte Halfway ein Geschäft mit Halfway.com um den Ort Halfway.com zu nennen. Doch bald darnach war das storniert und heute kennt man den Ort wieder als Halfway.
Endlich kam ich an der südlichen Spitze vom Hells Canyon an. Ich fuhr zum Aussichtspunkt über der Schlucht, ungefähr 24 km in den Park hinein. Nach cirka 13 km führte die Strasse in einen schattigen Wald und war mit Schnee und Eis gepackt und unpassierbar. Es wurde spät und ich fand einen Campingplatz nahe einer Waldzugangsstrasse. Ein Reh beobachtete mich, als ich mein Zelt aufbaute. Sie konnte sich nicht erklären was ich tat und schaute mich schräg an, lief in die Büsche und kam zurück, um wieder zu sehen, was da passierte. Es war als ob ich einen Hund dabei hätte.
Ich habe meine Künste in Feuer machen sehr verbessert, seit ich Justin beobachtete. Dies ist bis jetzt das Beste. Hier ist mein Aufbau:
Bitte sehen Sie die wichtige Zeltplane über dem Baumstamm. So bekommt man keine nassen Unterhosen. Ich fand auch dass kochen über einem Feuer sehr schwierig ist. Ein kleiner Campingkocher ist billig, zuverlässig und einfach zu gebrauchen.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich wachte sehr früh auf Donnerstagmorgen. Wie es sich herausstellte, ist mein Auto nicht sehr komfortable um darin zu schlafen. Ich überquerte den Fluss und hatte Frühstück in Clarkston, WA in einem Andenkenladen mit Café hinten. Ds Frühstück war preiswert und kräftig, die Leute waren freundlich. Ich erzählte der Kassierin dass ich gegen Süden fahren wollte nach Hells Canyon und sie schlug vor Wallowa Lake nahe Joseph, Oregon. Ich fuhr also weiter und war bald darauf in der Palouse. Die Palouse ist eine Region von kleinen gleichmässigen Hügeln in Ost Washington, West Idaho und Nord Oregon. Das Land ist voller Weizenfarmen. Die Strasse sah sehr gleich aus Kilometer nach Kilometer.
Ich fuhr gegen Süden und die Landschaft verwandelte sich in unendlich riesige Weizenfelder umringt von der niedrigen weitläufigen Palouse.
Ich fuhr südlich nach Joseph, Oregon. Der Ort ist nach dem Nez Perce Häuptling Joseph genannt. Chief Joseph ist berühmt für seinen im 19. Jahrhundert friedensvollen Widerstand zu der gewaltsamen Umsiedlung seines Stammes durch die US Armee von ihren einheimischen Ländern zu einer weit fortgelegenen und winzigen Reservation. Viele in seinem Stamm wollten Krieg anfangen als Antwort zu dieser Ungerechtigkeit, doch er predigte Frieden. Endlich gab es eine Auseinandersetzung und ein Krieg begann. Sein Stamm floh nach Kanada zu mit U.S. Soldaten, die ihnen folgten. Die Nez Perce hatten nicht genug warme Decken und Lebensmittel, und viele verrhungerten, nur 65 km von der kanadischen Grenze. Chief Joseph ergab sich mit den berühmten Worten,” Wo die Sonne jetzt steht, ich will nie mehr kämpfen.”
Der Stamm von Chief Joseph’s Nez Perce lebten in der Wallowa Gegend von Oregon. Während des Winters zogen sie von den Hügeln und den Hochebenen zum Tal hinunter, um der Kälte zu entgehen. Das Tal ist nun Chief Joseph Canyon genannt.
Weiter die Strasse entlang nach Joseph zu fiel die Temperatur und der Himmel wurde wolkig und nebelig. Ich schaute nach oben und sah einige seltsam geformte Wolken über mir. Dann gucke ich noch einmal und merkte, dass dies der Schnee auf den Wallowa Bergen war.
Ich weiss nicht, was ich von Joseph erwarten sollte. Es ist eins von den Orten die im Western Thema. gehalten sind. Die Hauptstrasse hat Ziegelstein oder Hüttenstein Hausfassaden und Läden und Restaurants mit Namen wie Stubbon Mule Saloon und Steakhaus, Cattle Country Quilts, Outlaw Restaurant aund Saloon, Iron Horse Mercantile. Alles ist sehr schön und die Leute sind freundlich. Doch suchte ich nach authentischer Nez Perce Geschichte und konnte es nicht finden. Ich nehme an, um das zu finden, muss ich die Colville indianische Reservation in Ost Washington besuchen, mehr als 480 km weit weg, wo die Nez Perce von Chief Joseph heute leben.
Ich fuhr durch den Ort nach Osten hin auf der Imanha Strasse, und nahm dann die Wallowa Bergstrasse südlich in den Hells Canyon Nationalen Park. Es regnete stark und der Nebel war wieder da. Nach ein paar Kilometern sahen die Strassenzeichen so aus:

Ich hielt an, um meine Landkarte zu sehen und ein Lastwagen hielt neben mir an. Der Fahrer wollte sehen, ob ich Hilfe brauchte. Ich fragte ihn, wohin ich wohl in Hells Canyon fahren sollte und er schaute sich mein Auto an und lachte.” Sie werden nicht durchkommen für mindestens einen weiteren Monat” sagte er.
Ich hatte geplant zwei Tage in Hells Canyon zu campen und durch den Canyon zu fahren und an der südlichen Seite herauszukommen und von dort nach Boise, Idaho zu fahren. Doch nun musste ich zurückfahren bis zur 84 Autobahn, dann zurück zur südlichen Ecke von Hells Canyon. Es ist ungefähr 330 km und 5 1/2 Stunden Fahrt.
Ich beschloss dem Vorschlag der Kassierin vom Frühstück zu folgen und diese Nacht am Wallowa See gerade südlich von Joseph zu campen.. Ich bin froh, dass ich das tat. Ich begreife nun, warum die Nez Perce nicht fortgehen wollten.


Der See ist spektakulär. Und das Wetter klärte sich auf. Es regnete ein bisschen, während ich mein Zelt aufbaute, doch bald wurde es trocken und die Wolken verschwanden.
Das ist nicht der einzige Grund, warum ich froh war, am Wallowa See zu bleiben. Das Wetter wurde als kalt und nass vorausgesagt, darum waren viele Motorheime im Campingplatz, und nur ein zweites Zelt. Deren Feuer war warm und ich ging hinüber, um hallo zu sagen. Mike und Mark waren Brüder, die durch Oregon fuhren, um Mark’s Tochter abzuholen, die gerade ihr Schuljahr an der Universität von Idaho in Moscow, Idaho abgeschlossen hatte. Sie waren schon vier Tage auf der Strasse. Mike und Mark, ursprünglich von einer Kleinstadt in Ohio, waren ein Teil einer reisenden Akrobatenfamilie als sie klein waren. Ihr Akt führte sie zu allen 49 Staaten (ausser Alaska). Sie waren oft im Fernsehen und berühmt zu der Zeit. . Dann nach dem Abitur entschied sich Mike dass er das Leben nicht weiter machen und dass er den Westen kennen lernen wollte. Darum fuhr er los allein wie ein Gegenteil meiner Reise, über den ganzen westlichen Teil der USA. , ehe er sich in Eugene, Oregon niederliess. Nach und nach folgten seine Geschwister und seine Eltern und nun lebt die ganze Familie in der Eugene Gegend.
Es wurde dunkel. Ich hatte geplant, in den nahegelegenen Ort Enterprise zu fahren, um dort zu essen. Ich erwähnte es zu Mike und Mark, doch die erlaubten mir nicht wegzufahren. Sie wollten unbedingt für mich kochen. Und darum ass ich Rippensteak, Kartoffeln, Zucchini, Sellerie (schau Mutti – Gemüse!) Chips, Bier und hatte die beste Gesellschaft. Mike und Mark sind sehr interessante Menschen, die wirklich die Natur lieben und sie haben einen Respekt fürs Leben, der ansteckend ist. Sie gaben mir eine Menge zu denken.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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Ich verliess Spokane am frühen Mittwochabend und die Sonne ging schon unter. Ich hatte eine grossartige Zeit mit Justin, doch war es Zeit weiterzufahren. Ich weiss immer besser jetzt, wenn es Zeit ist abzufahren. Wie üblich konnte ich nicht früher loskommen und fuhr südlich die Strasse 195 hinunter. Ich bin mir nicht sicher was mit mir los ist, doch werde ich schnell müde. Nach 170 km kam ich zu dem Hügel, der die beiden Städte von Lewiston, Idaho und Clarkston, Oregon überblickt. Diese Orte, die nach den berühmten Erforschern Meriwether Lewis und William Clark benannt sind, liegen am Snake Fluss – der die Grenze zwischen Oregon und Washington (und weiter südlich, zwischen Oregon und Idaho) bildet. Es sah sehr nett aus, deshalb beschloss ich hier zu übernachten.

Links ist Lewiston, rechts ist Clarkston.
Es war ein ruhiger Mittwochabend in der Stadt. Die meisten Gaststätten waren geschlossen und die Kneipen waren recht leer. Ich schlief in meinem Auto auf dem Parkplatz von Walmart.
Reisetip: Walmart ist eine der grössten Kaufhausketten in der USA. Sie verkaufen alles von Kleidung zu Lebensmitteln zu Camping- und Sportsausrü stungen zu Dünger. Es gibt mehr als 4,000 Walmartgeschäfte in der USA (und 3,000 internationale). Walmart erlaubt es, dass Reisende auf ihren Parkplätzen die Nacht verbringen. Campers, Motorheime, Lastwagen, jeder ist willkommen. Wenn man einen Ort braucht um zu schlafen, ist das ein guter Ersatzplan. Es kostet nichts, es ist sicher. Und am Morgen kann man deren Toilette benutzen.
Übersetzung von: Irmgard Castleberry
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